Tamara Gigolashvili zu Gast an der Ohio State University

27/06/2017

Zweimonatiger Forschungsaufenthalt zur Anbahnung von Forschungskooperationen.

Im Zentrum der Forschung von PD Tamara Gigolashvili stehen pflanzliche Sekundärmetabolite, insbesondere Glucosinolate. Im Rahmen ihres Heisenberg-Projekts interessiert Tamara Gigolashvili sich für die Aktivität von Proteinen, die zu den MYB-bHLH-Regulationskomplexen gehören, welche für die Glucosinolat-Biosynthese notwendig sind. Seit 01. Mai 2017 ist sie für 2 Monate in Ohio bei Prof. Dr. Grotewold zu Gast. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Grotewold beschäftigt sich ebenfalls mit der Rolle des MYB-bHLH-Komplexes. Der Fokus liegt bei ihnen jedoch nicht auf der Glucosinolat-Synthese, sondern in der Regulation von Anthocyanen.
Durch den Forschungsaufenthalt soll die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Grotewold etabliert sowie die Forschungsgebiete in Deutschland und den USA längerfristig vernetzt werden. Ziel ist es, das Wissen um die Regulation der MYB-bHLH-vermittelten Genexpression in der Biosynthese von Sekundärmetaboliten beträchtlich zu erweitern.

Gefördert wird die Anbahnung der Forschungskooperation mit der Ohio State University durch das "Network & Exchange – NetEx"-Programm der Universität zu Köln.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur CEPLAS Forschung an pflanzlichen Sekundärmetaboliten.

Foto von Tamara Gigolashvili
Heinrich Heine University
University of Cologne
Max Planck Institute for Plant Breeding Research
Forschungszentrum Jülich