Millionenprojekt unter Beteiligung von CEPLAS PI Matias Zurbiggen bewilligt.

20/06/2018

Die AG von Prof. Matias Zurbriggen erhält 820,000 € im Rahmen des EU-geförderten Projektes „CyGenTiG – Cybergenetic tissue engineering”.

Das Gemeinschaftsprojekt von ForscherInnen der Universität Düsseldorf, der Universität Wageningen, der Universität Edinburgh und der ETH Zürich wird mit einem Gesamtbudget von 4,7 Millionen Euro für fünf Jahre durch eine „Future and Emerging Technologies" (FET) - Förderlinie finanziert. FET Förderungen gehören zu den besonders hart umkämpften und renommierten innerhalb des H2020-Förderprogramms.

Das Projekt "CyGenTiG – Cybergenetic tissue engineering" konzentriert sich auf die Überwindung eines Engpasses, der die breite Verfügbarkeit von synthetischem Tiergewebe für den klinischen Einsatz, erheblich einschränkt: Für die Herstellung neuer Gewebe sind derzeit ineffiziente manuelle Eingriffe notwendig. Diese sind zeitaufwändig und arbeitsintensiv und führen zu hoher Variabilität bei den Endprodukten. Die Überwindung dieser Einschränkung hat sowohl Auswirkungen auf die Gesundheit, als auch auf ökonomische Aspekte. Im Rahmen des Projektes wird das Netzwerk von unterschiedlichen Gruppen seine speziellen Fähigkeiten nutzen, um die Cybergenetik als Kerntechnologie aufzubauen.

Die Gruppe von Prof. Matias Zurbriggen (Institut für Synthetische Biologie, HHU/CEPLAS) wird die Expertise in Synthetischer Biologie und Optogenetik zur Verfügung stellen und insgesamt 820.000 Euro des 4,7 Mio. Zuschusses erhalten.

FET-OPEN fördert Projekte in einem frühen Entwicklungsstadium zur Umsetzung neuer Ideen für zukunftsweisende Technologien. Dies kann ein breites Spektrum neuer technologischer Möglichkeiten umfassen, die von bahnbrechender Wissenschaft, unkonventionellen Kooperationen oder neuer Forschung und Innovation inspiriert sind.


Weitere Informationen zur Arbeit von Prof. Matias Zurbriggen

Prof. Dr. Matias Zurbriggen

Heinrich Heine University
University of Cologne
Max Planck Institute for Plant Breeding Research
Forschungszentrum Jülich