DFG-Drittmittelförderung für Götz Hensel

09/04/2021

Gemeinsam mit der Universität Kiel wird CEPLAS-Mitglied Götz Hensel an der Aufklärung der Funktion des Proteins WHIRLY1 der Gerste arbeiten.

Titel des Projekts: Das sowohl in Chloroplasten als auch im Zellkern lokalisierte WHIRLY1-Protein der Gerste als übergeordneter Regulator der Kreuztoleranz gegenüber abiotischem und biotischem Stress

In einem neuen Projekt wird Götz Hensel in den nächsten 3 Jahren zusammen mit Prof. Karin Krupinska von der Universität Kiel an der Aufklärung der Funktion des sowohl in den Chloroplasten als auch im Kern lokalisierten WHIRLY1 Proteins der Gerste arbeiten. Durch Untersuchungen an Gerstenlinien mit veränderten Mengen an WHIRLY1 konnte gezeigt werden, dass WHIRLY1 die Reaktionsfähigkeit der Pflanzen gegenüber Änderungen in der abiotischen Umweltsituation sowie die Resistenz gegenüber Mehltau fördert. Untersuchungen an Mutanten von Mais und Gerste haben gezeigt, dass WHIRLY1 auch für die Entwicklung von Chloroplasten erforderlich ist. Nach der Identifizierung der für die Stressantwort wichtigen Motive des WHIRLY1-Proteins soll versucht werden, die Funktionalität des Proteins für die Chloroplastenentwicklung von der Funktionalität in der Stressanpassung der Pflanzen zu trennen.

Götz Hensel

Heinrich Heine University
University of Cologne
Max Planck Institute for Plant Breeding Research
Forschungszentrum Jülich