Wissen transformieren, Bildung gestalten
Am 15. April fand an der Universität zu Köln unter dem Motto: „Wissen säen: Exzellente Forschung in zukunftsfähige Bildung transformieren - Der Trilog zwischen Forscher*innen, Lehrenden und Innovator*innen“ der 6. TRANSPLANT DAY statt.
Es war eine inspirierende Veranstaltung, die sich mit der Frage beschäftigte, wie sich Innovationen und neueste Erkenntnisse aus der Forschung in zukunftsweisende Bildungsformate übertragen lassen.
Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Stanislav Kopriva, Forschungsdekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät eröffnet. Durch das Programm führte Christina Kothes, Innovationsmanagerin für die Pflanzenwissenschaften an der Universität zu Köln.
Den Auftakt bildete der Impulsvortrag von Prof. Dr. André Bresges, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Physikdidaktik der Universität zu Köln. Unter dem Titel "Design Thinking in der Physikdidaktik: Zukunftssichere Lehre und effektiver Wissenstransfer zwischen Forschung und Gesellschaft" präsentierte Bresges die Design-Thinking-Methoden. Besonders anschaulich wurden dem Publikum die Prinzipien der Magnet-Hydro-Dynamik in einem kurzen, mitreißenden Theaterstück von Mitarbeitern der AG Bresges lebendig vermittelt.
Im Anschluss referierte Dr. Daniel Kramp, Geschäftsführer des Zentrums für Lehrer*innenbildung (ZfL) der Universität zu Köln, zum Thema "Unfolding Sciencefiction - Lehrer*innenbildung als Innovationsmotor". Dr. Kramp betonte die Bedeutung der Lehrer*innenbildung als Treiber für Innovationen und verdeutlichte, dass einer der akutesten Herausforderungen der Lehrkräftemangel in den MINT-Fächern ist. Er skizzierte zudem, wie zukunftsorientierte Konzepte die Qualität der Lehrerausbildung steigern können.
Nach einer kurzen Pause diskutierten Experten*innen aus Didaktik, Schule, Lehrer*innenbildung und Forschung auf dem Podium, wie exzellente Forschungserkenntnisse aus der Grundlagenforschung effektiv in die Didaktiken und somit in die schulische Praxis übertragen werden können.
Teilnehmende waren Prof. Dr. Kirsten Schlüter, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Biologiedidaktik, Universität zu Köln, Prof. Dr. André Bresges, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Physikdidaktik, Universität zu Köln, Dr. Daniel Kramp, Geschäftsführer des Zentrums für Lehrer*innenbildung (ZfL), Universität zu Köln, Harald Sturm, Gymnasiallehrer für Biologie, Chemie und Mathematik, Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Köln sowie Dr. Divykriti Chopra-Ufer, Koordinatorin des Bachelorstudiengangs „Quantitative Biology“, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf und Universität zu Köln.
Die Veranstaltung zeigte die zentrale Rolle und den Bedarf von Kommunikationsformaten und der engen und abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Lehrer*innenbildung, Didaktiken und Schulen.
TRANSPLANT ist ein wissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt von Forscher*innen der Heinrich Heine, Universität Düsseldorf, der Hochschule Rhein-Waal, Kleve und der Universität zu Köln, das den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Industrie fördert, um die Wirkung der Grundlagenforschung in den Pflanzenwissenschaften zu maximieren. TRANSPLANT ist bei CEPLAS verankert und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW unterstützt.

