CEPLAS/TRANSPLANT Exchange Platform 2026 – Wissenschaft und Industrie im Austausch
Die CEPLAS / TRANSPLANT Exchange Platform 2026 brachte Forschende, Unternehmen und Innovationsexpert*innen zusammen, um neue Kooperationen und Wege zur Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis zu entwickeln.
Am 18. Mai 2026 veranstaltete CEPLAS die „CEPLAS / TRANSPLANT Exchange Platform 2026“ im Haus der Universität in Düsseldorf. Nach 2024 wurde dieses Format damit bereits zum zweiten Mal von CEPLAS organisiert – in diesem Jahr gemeinsam mit dem TRANSPLANT-Team.
Ziel der Veranstaltung ist es, das Interesse externer Organisationen an der Forschung von CEPLAS zu stärken, Kooperationsmöglichkeiten für den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert zu vermitteln sowie unternehmerisches Denken innerhalb der CEPLAS-Community weiterzuentwickeln. In diesem Jahr kamen mehr als 60 Teilnehmende aus den fünf CEPLAS-Institutionen sowie 15 externe Organisationen zusammen, um ihre Arbeit vorzustellen und darüber zu diskutieren, wie Forschungsergebnisse gesellschaftliche und wirtschaftliche Wirkung entfalten können. Grundlage der Diskussionen waren die Präsentation mehrerer transferorientierter Projekte von CEPLAS-Wissenschaftler*innen, Berichte internationaler Unternehmen aus der Agrarwirtschaft und des Bundes Deutscher Pflanzenzüchter über ihr Engagement in öffentlich-privaten Partnerschaften sowie Keynotes zu individuellen Erfolgsfaktoren und Herausforderungen im Forschungs- und Innovationstransfer.
Als Moderatoren führten Günter Strittmatter (CEPLAS) und Ricardo Godinez-Moreno (TRANSPLANT) durch das umfangreiche Programm aus Vorträgen und intensiven Diskussionen. Dabei wurden gleichermaßen zwei Wege betrachtet, Forschungsergebnisse in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert zu überführen: die Zusammenarbeit mit bestehenden Unternehmen im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften sowie die Gründung von Start-up-Unternehmen.
Mit Blick auf die Diskussionen des Tages resümierte CEPLAS-Sprecherin Maria von Korff Schmising:
„Der heutige Austausch hat eindrucksvoll gezeigt, wie essenziell die enge Zusammenarbeit zwischen CEPLAS und dem privaten Sektor ist, um exzellente Forschung in wirkungsvolle Innovationen zu überführen.“
Externe Sprecher*innen, die ihre Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungsstrategien sowie das Engagement ihrer Organisationen in öffentlich-privaten Partnerschaften vorstellten:
- Corine de Groot: Bejo Zaden
- Chiara Volpi: Enza Zaden
- Wolfgang Koch: KWS Saat SE & Co. KGaA
- Marcel van Verk: Keygene NV
- Karl Collins: BAYER AG
- Tanja Gerjets: Gesellschaft zur Förderung der Pflanzeninnovation (GFPi)
Keynotes zu ausgewählten transferrelevanten Themen:
- Björn Schmitt (CEDUS):
Challenges and Perspectives of Research Transfer at a University - Ulrich Sentner / Felix Getzke (Vossius & Partner):
Realizing the Impact of Patents for Academic Research, Innovation and Socioeconomic Value - Lee Greene (FoodHub NRW):
Success in Research Transfer by Cooperation
CEPLAS Sprecher*innen:
- Marcel Buchholzer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Healthy Crops – Innovation for food security, climate and resource protection - Jürgen Zeier (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
A natural product based, sustainable crop protection strategy - Steven Cheng (MPI für Pflanzenzüchtungsforschung, Köln)
Crop immunostimulatory ligands for optimal resistance and nutrient enhancement - Götz Hensel / Dominique Schirmer (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
CropNova – New precise breeding methods for crops - Andreas Houben (IPK, Gatersleben)
In-vivo haploid induction in crop plants by gametic degradation of CENH3 - Laura Merx (Universität zu Köln)
ProteoGro - Thomas Hartwig (MPI für Pflanzenzüchtungsforschung, Köln)
Learning and designing the regulatory genome in crops - Martin Lercher (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Deep-learning predictions for protein properties, function and interactions - Inna Lermontova (IPK, Gatersleben)
Towards a simple in planta haploid induction system through transient chemical and physical treatments of plant gametes - Uriel Urquiza (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Plant synthetic genomics for massively scaling up production of high-value biomedical peptides - Anooshay Khan (Universität zu Köln)
Developing plant-derived therapeutics to treat neurodegenerative diseases - Milan Zupunski (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
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