Number of critical voices on the judgement of the European Justice Court on genome editing increases

11/08/2018

Since the judgement on July 25, more and more scientists speak up against the decision

Seit der Urteilsverkündung des Europäischen Gerichtshofs über die Einordnung der Genom-Editierung in der Pflanzenforschung am 25. Juli 2018 wächst die Liste der öffentlichen Kommentare von Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsorganisationen.

Viele zeigen sich besorgt, dass die Pflanzenforschung und -entwicklung in Europa durch die Entscheidung, genom-editierte Pflanzen unter das Gentechnikgesetz zu stellen, langfristig benachteiligt wird. Zudem zeige die Argumentation für das Urteil deutlich, dass nicht aufgrund von wissenschaftlich belegbaren Fakten entschieden wurde.

Ein Großteil der Diskussionen, an denen sich auch einige Politiker*innen beteiligen, findet über den Nachrichtenkanal Twitter, teilweise unter #EuGH, #Gentechnikwende, statt.

Auf der diesjährigen Fachkonferenz der Molekularen Pflanzenwissenschaften IPMB (International Plant Molecular Biology) wurde zudem eine Online Petition eingerichtet, die bisher von über 2.800 Wissenschaftler*innen und Wissenschaftlern unterzeichnet wurde.

 

Auswahl an Stellungnahmen/Kommentaren/Meldungen:

 

 

 

Heinrich Heine University
University of Cologne
Max Planck Institute for Plant Breeding Research
Forschungszentrum Jülich