Sechs Schulen stellen sich dem Carbon Challenge

28/06/2022

Gemeinsam mit Bayer und dem Forschungsinstitut Invite hat CEPLAS einen Wettbewerb ausgerufen, der auf ein großes Interesse bei Schulen gestoßen ist.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Schüler*innen bewusst zu machen, wie viel klimaschädliches CO2 in Pflanzen gebunden werden kann. Daher wurde ein Wettbewerb ausgerufen, bei dem die Schüler*innen auf einem Quadratmeter Fläche Pflanzensamen ausbringen sollten, um möglichst viel CO2 in Biomasse umzuwandeln.

6 Schulen aus Düsseldorf, Krefeld, Leverkusen und Langenfeld beteiligten sich an dem Wettbewerb und säten im April Pflanzen aus, von denen sie meinten, dass sie sehr schnell sehr viel Biomasse produzieren können. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So nutzten einige Schulen den Quadratmeter, indem sie auf mehreren Etagen Pflanzen anbauten, andere verwendeten unterschiedliche Pflanzen.

Im Mai fand eine Challenge-Konferenz statt, bei der die Schüler*innen ihre Projekte vorstellten. Dabei konnten alle Teilnehmer*innen erkennen, welche unterschiedlichen Ansätze jede Gruppe verfolgte.

Kurz vor den Sommerferien nun wurden die Parzellen geerntet. Die Schüler*innen halfen dabei mit und nahmen die erste Messung der Biomasse vor. Dabei wurde allen klar, wie groß die Menge an Biomasse ist, die Pflanzen in nur knapp drei Monaten produzieren können.

Die Pflanzen werden nun getrocknet und die Siegergruppe ermittelt, die die größte Menge an Trockenmasse erzielen konnte. Die besten Schülergruppen werden Führungen im Forschungszentrum Monheim oder bei CEPLAS an der HHU erhalten.

Heinrich Heine University
University of Cologne
Max Planck Institute for Plant Breeding Research
Forschungszentrum Jülich